Performing Jaroslavice

Border or bridge?

 

Die Abteilung Raumgestaltung und nachhaltiges Entwerfen hat in Kooperation mit der TU Brünn und der CEPT University Ahmedabad/Indien das Projekt Perfoming Jaroslavice_ Border or Bridge erarbeitet. Das Ziel war, dem Ort durch performative Interventionen neue Impulse und eine Grundlage für zukünftige Entwicklungen zu geben.

 

Bei der Ausstellung in Brünn und Wien werden einige Arbeiten des Entwerfens Performing Jaroslavice als Ergebnis eines Semesterprojektes an der TU Wien gezeigt.

 

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 15. November 2018 um 17.00h
   
Ort: Galerie mini, Poříčí 5, 63900 Brünn, Tschechische Republik
   
Es sprechen:

Ing. arch. Jan Foretník, Ph.D.
Ing.arch. BcA. Barbora Ponešová, Ph.D.
Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Anton Kottbauer

   
Ein Projekt von:

TU Wien | Institut für Architektur und Entwerfen,
Department of Spatial and Sustainable Design

   
In Zusammenarbeit mit:

Brno University of Technology
www.vutbr.cz

CEPT University
cept.ac.in

   
BetreuerInnen:

Department of Spatial and Sustainable Design
Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Anton Kottbauer
Univ.Ass. Arch. Dipl.-Ing.Thomas Gamsjäger
Univ.Lektorin Dipl.-Ing. Judith Benzer

 

Das Entwerfen „Performing Jaroslavice“ widmete sich den Potentialen und Besonderheiten des gleichnamigen tschechischen Dorfes nahe der Grenze zwischen der Tschechischen Republik und Österreich. Neue Impulse für Jaroslavice sollten Perspektiven für die Zukunft aufzeigen und den Ort aus seinem Dornröschenschlaf erwecken. Die Studierenden der Technischen Universität Wien haben dabei in einzelnen Arbeitsschritten an analogen und digitalen Modellen und Skizzen, sowie durch konzeptuelle Darstellungen in unterschiedlichen Maßstäben, unter spezieller Vertiefung der Raumgestaltung mit Licht, Formen, Farbe und Material ihre Projekte entwickelt. Auf Grund der engen Zusammenarbeit mit der Brno University of Technology werden fünf Projekte des Entwerfens am 15. November 2018 in Brünn ausgestellt werden.

 

Das Entwerfen fand ebenso in enger Kooperation mit Studierenden der CEPT University in Ahmedabad, Indien, statt, weshalb im Juni 2018 in Wien ein Kurzentwerfen mit diesen abgehalten wurde. Ziel war es, sich mit einem neuen Blick der Entwicklung von Konzepten für Jaroslavice zu widmen. Die indischen Gäste waren bei den „Performativen Interventionen“ eingebunden und unterstützten die Studierenden der Technischen Universität Wien vor Ort in Jaroslavice.

 

Tschechien unterscheidet sich vom pannonischen Raum. Die Technische Universität Wien unterhält traditionsgemäß starke Beziehungen zu Deutschland und zu anglofonen Kulturen. Es ist wichtig, den Blick über diese Zonen hinaus zu richten. Des weiteren erscheint es bereichernd, von einem humanistischen Standpunkt aus, sich mit den Gebräuchen anderer Kulturen auseinanderzusetzen, mit anderen ökonomischen Mitteln zu arbeiten, eine Art Kulturkontrast zu provozieren, um eine größere Aufgeschlossenheit zu fördern. Ökonomische Probleme forcieren andere Lösungsansätze. Kulturelle Unterschiede fördern die Aufmerksamkeit. Andere klimatische Verhältnisse ermöglichen andere Problemlösungen. Das sich verändernde Klima verlangt nachhaltige Lösungen. Die Studierenden sind gezwungen, sich auf die Einschränkung der Möglichkeiten und Materialien zu konzentrieren und mit diesen zu arbeiten.

 

 

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