'ecoLUCY' - VIENNA DESIGN WEEK Ausstellung 30.September bis 21.Oktober 2011 Zumtobel Lichtforum Wien, Jasomirgottstraße 3-5, 1010 Wien
Das Zumtobel Lichtforum Wien zeigt während der VIENNA DESIGN WEEK vom 30. September bis 21.Oktober 2011 eine Leuchtenpräsentation 12 junger DesignerInnen aus Österreich. Unter dem Namen 'ecoLUCY' und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien führen Sie Papier, Licht, Nachhaltigkeit und Design zusammen.
'ecoLUCY' - Vernissage Montag 03.Oktober 2011, 20.00Uhr Zumtobel Lichtforum Wien, Jasomirgottstraße 3-5, 1010 Wien
Wir bitten um Anmeldung bis zum 28. September 2011: lifwien@zumtobel.com
Mehr Informationen finden Sie hier: Pressefotos |
 - 'ecoLUCY'
'ecoLUCY' - Ausstellung
| Vernissage: Montag 03.Oktober 2011, 20.00Uhr Ausstellungsdauer: 30.September bis 21.Oktober 2011 Öffnungszeiten: Mo - Do 08.00 - 17.00Uhr, Fr 08.00 - 13.00Uhr Ort: Zumtobel Lichtforum Wien, Jasomirgottstraße 3-5, 1010 Wien
Eintritt frei!
Ein Projekt von: Institut für Architektur und Entwerfen, Abteilung Raumgestaltung und nachhaltiges Entwerfen e253/3
In Zusammenarbeit mit: VIENNA DESIGN WEEK
Information: Maria Kraus und Anna Lugbauer e253/3 E-Mail: office2533@raumgestaltung.tuwien.ac.at Tel.: 01 58801-253301 www.raumgestaltung.tuwien.ac.at/presse/ecoLUCY | | Foto/Credit: Manfred Pichler Abdruck honorarfrei bei Namensnennung | |
 - 'Looper' von Martin Breitfellner
'Looper' von Martin Breitfellner 'Looper' vereint Gegensätze - Die Leuchte ist leicht und doch stabil, geometrisch präzise und organisch geschmeidig zugleich, nachhaltig und einfach in ihrer Herstellung, jedoch komplex und anspruchsvoll in ihrem Design. Die 'Looper' besteht aus ineinander steckbaren Modulen, welche sie in ihrer Länge beliebig erweiterbar machen. Ein Modul wird aus einem Bogen 'munken polar' Papier gefaltet. Die Falttechnik eines Modules ermöglicht maximale Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit und macht eine eigene Stützkonstruktion für die Lampe obsolet, wodurch der Materialaufwand reduziert wird. Die Leuchte wurde für den Bar- und Loungebereich konzipiert. Ihre Gesamtform bildet ein dynamisch fließendes Lichtobjekt, mit einer kantigen, modularen Feinstruktur. Durch die spezielle Falttechnik entstehen im Inneren der Leuchte Reflektoren, die das Licht in die gewünschte Richtung lenken. Als Leuchtmittel fungieren pro Modul jeweils 33 flexible LED-Elemente ('Backlight Protect' von OSRAM). Foto/Credit: Christina Klonner Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
 - 'VARY' von Elisabeth Etzler
'VARY' von Elisabeth Etzler
Gefaltete Module aus Papier bestimmen die Form der Hängeleuchte. Durch die Beweglichkeit dieser Module kann die Lichtstimmung durch einen Handgriff verändert werden. So können Sie die Beleuchtung auf Ihrem Ess- oder Besprechungstisch innerhalb kurzer Zeit von direkt auf indirekt ändern. Bei direkter Beleuchtung kann eine Lichtausbeute von bis zu 800 lm erreicht werden. Nachhaltig Leuchten ist das Ziel. Deshalb sind alle verwendeten Materialien leicht austauschbar und zu 100% recyclebar. 'Fabriano Accademia' Papier wird als Hauptmaterial eingesetzt. Es besteht aus lignin- und säurefreier Zellulose und trägt das FCS-Gütesiegel. Als Leuchtmittel wird eine handelsübliche T5-Leuchtstoffröhre der Effizienzklasse A mit einer Lebensdauer von 24.000 Stunden verwendet. Neben dem Werkstoff Papier und der Leuchtstoffröhre, werden noch ein elektrisches Vorschaltgerät, ein Kabel, zwei Klemmen und zwei Anschlüsse verwendet. Im Vergleich dazu bestehen durchschnittliche Büroleuchten aus mehr als doppelt so vielen Teilen. Foto/Credit: Christina Klonner Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
 - 'klar.a' von Johannes Fink
'klar.a' von Johannes Fink Die Beleuchtung hat großen Einfluss darauf, wie wohl man sich am Arbeitsplatz fühlt und so auch darauf, wie effektiv gearbeitet werden kann. Die Hängeleuchte 'klar.a' besteht aus 26 Bögen A5 Papier, welche durch Einschnitte miteinander verbunden und auf ein hochwertiges LED - Band ('LINEARLight Power Flex' von OSRAM) aufgeschoben werden. Die zahlreichen Verschneidungen bestimmen Form und Lichtstimmung der Leuchte und gewährleisten ein blendfreies, direktes sowie indirektes Arbeitslicht. Alle verwendeten Materialien sind nachhaltig und können ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. 'klar.a' ist für Besprechungstische konzipiert worden. Durch die indirekte Beleuchtung der Decke, wird der umgebene Raum angenehm ausgeleuchtet und erscheint somit größer. Der direkte, blendfreie Anteil sorgt für angenehmes Licht am Besprechungstisch. 'klar.a' besteht aus 'BIO TOP 3 extra' Papier. Es trägt das FSC-Gütesiegel, wird in Österreich produziert und ist zu 100% recyclebar. Durch Einschnitte werden die einzelnen Module miteinander verbunden und gewährleisten dadurch ein blendfreies Arbeitslicht. Neben dem Grundmaterial Papier kommen folgende Materialien zum Einsatz: Ein Aluminium Kühlkörper als Tragstruktur, 2m Elektro- Kabel und 2m Drahtkabel zur Aufhängung, 3m integriertes LED - 'LINEARLight Power Flex' Band für lichtintensive Beleuchtung (Lebensdauer 100.000 Stunden) und ein Vorschaltgerät. Foto/Credit: Johannes Fink Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
 - 'Jeannie' von Edith Fuchs
'Jeannie' von Edith Fuchs
Nachhaltig Leuchten ist die Devise und das zeigt 'Jeannie' vielfach. Durch eine radiale Klebung des Recyclingpapiers entsteht die wabenartige Struktur. Aufgrund neuester LED-Technik ist die Hängeleuchte energieeffizient und ökonomisch. Der Wabenkörper mit Konstruktionsring übernimmt die Funktion des Reflektors und bietet gleichzeitig einen Blendschutz. 'Jeannie' muss eigenhändig zusammengebaut werden, dies ist kinderleicht und spart Verpackungsmaterial. Angeschaltet zaubert 'Jeannie' ein Licht- und Schattenspiel an der Wand. 'Jeannie' besteht aus insgesamt sechsundzwanzig ökologisch ausgewählten Papierbögen. Sie tragen das FSC- und PEFC-Gütesiegel, welche für nachhaltige Forstwirtschaft stehen. Als Leuchtmittel wird auf die neueste LED Technik gesetzt - die 'PrevaLED' von OSRAM. Dieses Modul hat einen Abstrahlwinkel von 130° und leuchtet 'Jeannie' perfekt aus. Neben der hohen Lichtausbeute ist ihre Lebensdauer beachtlich. Sie beträgt 50.000 Stunden, das entspricht etwa fünf Jahre in Dauerbetrieb. Die Designerin hat bei ihrer Leuchte auf leichte Handhabung, geringen Materialaufwand bei der Verpackung, einfache industrielle Herstellung, ein energieeffizientes Leuchtmittel sowie geringe Transportkosten bei der Materialbeschaffung geachtet. Foto/Credit: Christina Klonner Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
 - 'Paperflair' von Lisa Geiszler
'Paperflair' von Lisa Geiszler 'Paperflair' ist eine Hängeleuchte, hergestellt aus den wiederverwendeten Papierbögen eines Kunstmagazines im Format A1 (aufgefaltet). Die Bögen werden perforiert, halbiert und zu einem, sich nach oben verjüngenden, Trichter gerollt. Im Trichter strahlt eine 12 W LED Lampe, deren Licht vom Papiertrichter gleichmäßig nach unten reflektiert wird und punktförmig, direkt beleuchtet. 'Paperflair' ist speziell für Rezeptionstresen oder Pultbeleuchtungen entworfen. Der gerichtete, weich verlaufende Lichtkegel ermöglicht effizient ausgeleuchtete Arbeitsbereiche. Jede Leuchte entsteht aus einem Blatt des Kunstmagazines 'Parabol' mit einer Größe von 570 x 420 mm. Dadurch wird besonders der Papierdruck und das dadurch individuelle Erscheinungsbild jeder Leuchte in den Vordergrund gerückt. So besteht die Hängeleuchte primär aus zwei Papiertrichtern, die durch eine 50 bis 150 cm lange schwarz/rote Verkabelung vernäht und so in Position gehalten werden. Durch die Überlappung der Trichter entstehen immer neue Überlagerungen der Druckmotive, welche Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild und die Lichtverteilung der Leuchte nehmen. Mit der gezielten Nutzung vorhandener Materialien und Reduzierung des Stromverbrauches setzt 'Paperflair' wichtige Impulse in Richtung nachhaltigen Designs, die zur Selbstverständlichkeit werden müssen. Im Herzen der Papierleuchte strahlt eine OSRAM LED 'Parathom PRO' 12 W Lampe (mit 50 bis 150 cm weißen Verkabelung) - energiesparender und wesentlich langlebiger als eine in ihrer Leuchtleistung vergleichbare 50 W Glühbirne. Die kostenintensive Anschaffung dieser LED - Lampe gleicht sich nach kurzer Betriebszeit durch geringe Wartungs- und Stromkosten wieder aus. Foto/Credit: Manfred Pichler Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
 - 'ADREI' von Dorothee Huber
'ADREI' von Dorothee Huber Optisch bestimmt durch die symmetrische Anordnung von Papierbögen, beleuchtet 'ADREI' allein durch indirektes Licht und erzeugt so einen Ort des Verweilens und der Entspannung. Als Konstruktionsmaterial wird das vielfach zertifizierte und holzfreie 'Offsetpapier BIO TOP 3' verwendet. Das naturweiße Papier wird ressourcenschonend in Österreich hergestellt. Die Besonderheit von 'ADREI' liegt neben dem Konstruktionsmaterial in ihrem effizienten Umgang mit Material und Energie. Die Papierkonstruktion ist gleichzeitig Reflektor, Blendschutz und tragende Struktur für das Leuchtmittel. Darüber hinaus besteht 'ADREI' aus nur 6 weiteren Komponenten. Genau so viele, wie für den Gebrauch notwendig sind, aber kein einziges zu viel. Effizienter Gebrauch wird durch das Leuchtmittel, einem T5 Leuchtstoffröhrenring, sichergestellt. Seine Lebensdauer entspricht etwa dem 12-fachen einer herkömmlichen Glühbirne und erreicht außerdem eine 5-fach höhere Lichtausbeute. Foto/Credit: Christina Klonner Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
 - 'Wunderbare Jahre' von Philipp Moherndl
'Wunderbare Jahre' von Philipp Moherndl
'Wunderbare Jahre', gemeint ist die Zeit der Glühbirne und deren Licht, das oft nostalgische Gefühle in der Bevölkerung weckt. Durch eine EU-Verordnung vorgeschrieben sind nun spätestens mit Ende 2012 keine Glühbirnen mehr im Handel erhältlich. Ein zu tiefer Eingriff in das private Leben für die Einen, eine längst überfällige Maßnahme zur Reduzierung des Energieverbrauchs für die Anderen, in diesem kontroversen Spannungsfeld funktionieren die von Philipp Moherndl konzipierten Leuchten. Aus der Entfernung gleichen sie in ihrer Erscheinung den altbekannten Vorgängern aus Omas Küchenstube, welche meist aus einer mit Stoff bespannten Metallkonstruktion bestanden. Erst bei genauerem Hinsehen wird der deutliche Unterschied merkbar. Die Schirme, gänzlich aus recycelten Zeitungspapier gefertigt, besitzen eine besondere Haptik. Die raue Oberfläche und die durch den Produktionsprozess bedingten Risse verstärken den Eindruck des rohen und stellen eine Neuinterpretation von Rustikalität dar. Die Geometrie der Leuchten entsteht durch das Abformen von Lampenschirmen, die längst ausgedient haben. So werden Ressourcen im Formenbau gespart und den ausgemusterten Lichtkörpern von neuem ein Nutzen gegeben. Bei der Wahl des Leuchtmittels wurde in der Weiterführung der Produktidee das Hauptaugenmerk auf Effizienz und Verfügbarkeit gelegt. Die Verwendung eines Leuchtmittels, das heute Stand der Technik ist, garantiert höchste Lichtausbeute und eine lange Lebensdauer. Durch die niedere Farbtemperatur der Lichtquelle werden warme Farbtöne im Raum gut wiedergegeben. Am Ende des Lebenszyklus des Produktes steht der verantwortungsvolle Umgang mit dessen Reststoffen. Der Schirm der Leuchten besteht aus Altpapier und kann daher zur Gänze wieder in den Papierkreislauf zurückgeführt werden. Recyclingfasern stellen einen wichtigen Rohstoff für die Papierindustrie dar, was die in Österreich sehr hohen Rücklaufquoten von über 70% bestätigen. Foto/Credit: Christina Klonner Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
 - 'leds do it' von Eva Rauchmann
'leds do it' von Eva Rauchmann 'Leds do it' ist eine aus Papier gefaltete Lichtskulptur. Sie funktioniert als Tisch- und Hängeleuchte. 'Leds do it' besteht aus zwei Bögen Papier, welche durch ein spezielles Falt- und Stecksystem ohne Klebstoff konstruktiv verbunden und anschließend über eine LED Leiste gestülpt werden. Das Faltsystem ist beliebig erweiterbar und bildet Reflektor und Blendschutz. Das Design ist einfach, verbraucht kaum Material, ist energiesparend und wirkt in seiner Schlichtheit elegant. Die Faltungen werfen spielerisch Schatten in das ansonsten gleichmäßig diffuse Licht. Beleuchtung macht rund 25% des globalen Energieverbrauchs aus. Die Hängeleuchte 'Leds do it' antwortet mit einfachem Design, nachhaltigen Materialien und energieoptimierter Beleuchtung. Durch den Einsatz von FCS geprüftem Papier hebt die Designerin die Leichtigkeit und Flexibilität der Leuchte hervor. Eva Rauchmann verbindet neueste Lampentechnologie von OSRAM, LEDVANCE Polybar, mit modernstem Design und sorgt damit für eine effiziente und optimierte Beleuchtung im Innenraum. Foto/Credit: Christina Klonner Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
![[Für volle Auflösung auf Bild klicken] Foto: Monika Rycerz](typo3temp/pics/f6677c04d4.jpg) - 'highlight x' von Monika Rycerz
'highlight x' von Monika Rycerz
"Haben Sie schon einmal einen vertikalen Horizont gesehen? Ich möchte eine Leuchte entwickeln, die so minimal wirkt wie der leuchtende Strich eines Horizontes. Jedoch spendet mir der Horizont von der Decke hängend strahlendes Arbeitslicht, aber nach einer Drehung in die Vertikale schafft er stimmiges Licht. Diese Bewegung, wie bei einer untergehenden Sonne, hat mich inspiriert eine Leuchte zu gestalten, die die Raumwahrnehmung und die Lichtstimmung verändern kann und somit von einer unscheinbaren Lichtquelle zu einer minimalen raumbildenenden Lichtsäule wird." [Monika Rycerz] 'highlight' ist eine hocheffiziente Leuchte. Ihre Vielseitigkeit reagiert auf individuelle Räume. Die konzentrierte Designsprache stellt die Funktion in den Vordergrund. Als Horizont im Home Office präsentiert sie sich als lichtstarke Pendelleuchte. Ihr intelligentes Design und der ressourcenschonende Umgang mit Materialien macht sie zu einem nachhaltigen Highlight im Büro. Die Herstellung von 'highlight' ist einfach, die Materialien ökologisch und ökonomisch zugleich. 'highlight' besteht aus wenigen Bögen hochwertigen, eingeschlitzten Recylingpapiers. Die Öffnungen im Papierschirm erzeugen atmosphärisches Licht nach oben. Nach unten liefert sie hocheffizientes, direktes Licht. Das Leuchtmittel ist die Achse und Aufhängung zugleich. Im Entwicklungsprozess wurden drei Leuchten entworfen, die den gleichen Prinzipien folgen. Alle drei Leuchten - 'highlight c, m, x' - gewährleisten eine effiziente Direkt-Indirektbeleuchtung. Jede nutzt die Spannungseigenschaften des Papiers und ermöglicht materialgerechtes Design. Die Reduktion von Material und der geringe Produktionsaufwand stehen im Vordergrund. Begleitet wird das Projekt von einem Nachhaltigkeitsanspruch.
Foto/Credit: Monika Rycerz Abdruck honorarfrei bei Namensnennung
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![[Für volle Auflösung auf Bild klicken] Foto: Matthaeus Weissenbacher](typo3temp/pics/7ec90cf0aa.jpg) - 'Pull Pull' von Johannes Salzbrunn
'pullpull' von Johannes Salzbrunn
'pullpull' ist eine zylinderförmige, raumhohe Lichtsäule, die mit wenigen Handgriffen zu einer platzsparenden Deckenleuchte wird. 'pullpull' besteht fast ausschließlich aus Papier. Durch ihr geringes Gewicht scheint sie im Raum zu schweben und bewegt sich schon bei kleinsten Luftstößen. Ihre Wabenstruktur ermöglicht es, 'pullpull' mit wenigen Handgriffen in der Länge um ein Vielfaches zu vergrößern. Aus der platzsparenden Deckenleuchte wird eine raumhohe Lichtsäule. Dabei verändert sich neben dem Erscheinungsbild auch die Haptik der Leuchte. 19 Gramm leichtes Papier (zum Vergleich: herkömmliches Druckerpapier wiegt ca. 80g/ m²) verschafft 'pullpull' einen schwebenden, fast schwerelosen Eindruck, der sie schon bei kleinsten Luftstößen in Bewegung versetzt. Die Papierleuchte ist recyclebar und ressourcenschonend konzipiert. Durch den Einsatz von Abacahanf, der aus den Blattscheiden von Bananenstauden gewonnen wird, müssen für dieses Papier keine Bäume gefällt werden. Der Hauptanteil des Abacahanfs wird zu Fischernetzen und Schiffstauen verarbeitet. Das Abfallprodukt, der sogenannte 'Werg', wird zu hochwertigem Japanpapier verarbeitet. Durch seine einzigartige Beschaffenheit weisen die Fasern eine außerordentliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Salzwasser auf. Abacafaser ist weiters extrem reißfest und zerreißt auch im nassen Zustand nur schwer. Als Leuchtmittel werden LED-Module verwendet, die im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln eine 20- 50-fach längere Lebensdauer aufweisen und nur einen geringen Teil der Strommenge bei beträchtlich höherer Lichtausbeute verbrauchen.
Foto/Credit: Matthaeus Weissenbacher
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![[Für volle Auflösung auf Bild klicken] Foto: Christina Klonner](typo3temp/pics/9f0df7dd41.jpg) - 'Light-Room' von Benedikt Schlager
'Light-Room' von Benedikt Schlager
4 gefaltete Bögen Papier und ein wenig Elektrik in Form von 16 'Backlight-LED' Modulen machen die komplette Leuchte 'LightRoom'. Gemacht um den Lesenden optimal zu unterstützen, gibt die Leuchte absolut blendfreies, indirektes Licht radial an das Lesemittel ab. Durch die Verblendscheibe werden die LED-Module komplett verdeckt und das Licht entlang des Schirmes herabgeworfen. Durch den überdimensionalen Durchmesser von 110cm und einer Höhe von 45cm taucht der Anwender in ein Art Lichtkuppel ein, die es ihm ermöglicht abzuschalten und sich aus seiner Umwelt auszuklinken.
Foto/Credit: Christina Klonner Abdruck honorarfrei bei Namensnennung |
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